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Studientitel
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CONKO-006 Additive Therapie beim R1-resezierten Pankreaskarzinom mit Gemcitabin plus Sorafenib vs. Gemcitabin plus Placebo über 12 Monate – eine doppelblinde, placebokontrollierte Phase IIb Studie
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Studiendesign
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randomisierte, multizentrische, doppelblinde Phase IIb Studie mit 2 Behandlungsarmen
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Studienleitung
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- PD Dr. H. Oettle (LKP nach § 40 AMG)
- Prof. Dr. H. Riess
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Studiensekretariat
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Charité – Universitätsmedizin Berlin CharitéCentrum für Tumormedizin Medizinische Klinik m. S. Hämatologie und Onkologie Augustenburger Platz 113353 Berlin
Tel. 030 450–553222 Fax 030 450–553959
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Studienziel
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Verbesserung des rezidivfreien Überlebens und Gesamtüberlebens durch die zusätzliche Gabe des Multikinaseinhibitors Sorafenib beim R1-resezierten Pankreaskarzinom
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Prim. Zielkriterium
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Vergleich des rezidivfreien Überlebens (RFS)
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Sek. Zielkriterien
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- Gesamtüberleben
- Sicherheit und Verträglichkeit
- Evaluierung prognostischer Faktoren
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Patientenzahl
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162 auswertbare Patienten aus etwa 20 Zentren
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Statsitik
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Power 80 % für eine Verbesserung des rezidivfreien Überlebens nach 18 Monaten von 42 % auf 60 %, Rekrutierungszeitraum 12 Monate, erwartetes medianes Überleben 18 Monate, maximales Follow-Up 30 Monate, einseitiges Signifikanzniveau 5 %, Drop out-Rate 5 %.
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Stratifikation
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- N0 vs. N+
- Operationsart: Whipple/PPPD vs. Linksresektion vs. Pankreatektomie
- Studienzentrum
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Dauer von Rekrutierung und Follow-up
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- 12 Monate Rekrutierung
- 30 Monate maximales Follow-up
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Einschlusskriterien
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- histologisch gesicherte Diagnose eines Adenokarzinoms des Pankreas
- Resektionsergebnis R1 nach standardisierter Operation zur Resektion des Tumors, z. B. partielle Pankreatoduodenektomie (Kausch-Whipple) oder pyloruserhaltende partielle Pankreatoduodenektomie (PPPD), Pankreaslinksresektion oder totale Pankreatektomie
- keine vorangegangene neoadjuvante Therapie (Chemotherapie oder Bestrahlung)
- Performance-Status von 60 % oder höher auf der Karnofsky-Skala
- Patienten-Compliance und geographische Wohnortnähe, die ein adäquates Follow-up ermöglichen, insbesondere die Bereitschaft, sich für mindestens 2 Jahre nach der Operation regelmäßig im Studienzentrum vorzustellen
- ausreichende Knochenmarkreserve: Leukozytenzahl ≥ 3,5 × 109 /l, Thrombozytenzahl ≥ 100.000 /μl, Hämoglobin ≥ 8 g/dl.
- schriftliche Einwilligungserklärung des Patienten vor einer im Zusammenhang mit der Studie stehenden Maßnahme
- männliche oder weibliche Patienten mit einem Mindestalter von 18 Jahren
- Beginn der adjuvanten Therapie möglichst bald postoperativ: Frühestens 4 Wochen nach der Operation, jedoch nicht vor Abschluss der Wundheilung, spätestens innerhalb von 8 Wochen nach der Operation
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Ausschlusskriterien
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- unkontrollierte schwere Begleiterkrankung (mit Lebenserwartung < 6 Monate nach Einschätzung des Prüfarztes)
- aktive Infektion > Grad 2 NCI-CTCAE v3.0
- bekannte HIV-Infektion
- schwere internistische Erkrankungen: unzureichend behandelter arterieller Hypertonus, Hämoptysen, Herzinsuffizienz NYHA-Grad III–IV, symptomatische koronare Herzerkrankung, Myokardinfarkt innerhalb eines Jahres vor Aufnahme in die Studie, unzureichend behandelte Herzrhythmusstörungen > Grad 2, periphere arterielle Verschlusskrankheit ab Stadium IIb
- eingeschränkte Leber- und/oder Nierenfunktion: ALAT und ASAT ≥ 2,5 × des oberen Referenzwerts (ORW), Gesamt-Bilirubin ≥ 1,5 × ORW, AP ≥ 4 × ORW, INR ≥ 1,5, Serum Kreatinin ≥ 1,5 × ORW
- postoperativ klinisch messbare oder evaluierbare Tumorläsion
- Schwangerschaft, stillende Frauen. Bei prämenopausalen Frauen muss ein aktueller Schwangerschaftstest vorliegen (nicht älter als 7 Tage)
- sexuell aktive Männer und prämenopausale Frauen mit mangelnder Bereitschaft zur Durchführung suffizienter kontrazeptiver Maßnahmen während und bis 6 Monate nach Beendigung der Studienbehandlung
- Bekannte Allergien gegenüber den eingesetzten Medikamenten oder deren Inhaltsstoffen
- dialysepflichtige Patienten
- Notwendigkeit einer immunsuppressiven Therapie (z. B. bei Transplantaten)
- schwere, nicht heilende Wunden, Ulcera oder Frakturen
- Teilnahme an anderen klinischen Therapie-Studien, in denen die Neuzulassung von Medikamenten geprüft wird, innerhalb der letzten 4 Wochen vor Studieneinschluss
- andauernder Drogen-, Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch
- Patienten, die keine oralen Medikamente einnehmen können, eine parenterale Ernährung benötigen, eine unzureichende gastrointestinale Resorption aufweisen oder unter einem akuten Magengeschwür leiden
- weitere primäre maligne Erkrankungen in der Vorgeschichte (außer In-situ-Karzinom der Zervix oder adäquat behandeltes Basaliom der Haut)
- Patienten mit behandlungsbedürftigen Krampfleiden
- Personen, die aufgrund behördlicher oder gerichtlicher Anordnung in einer Anstalt untergebracht wurden
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Therapieschema
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Arm A: Sorafenib 400 mg 2 × täglich, Tag 1–28 Arm B: Placebo 2 × täglich, Tag 1–28 Arm A/B: Gemcitabin 1000 mg/m² Tag 1, 8, 15. Wiederholung alle 4 Wochen Dauer: 12 Monate
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